Auf den Spuren der Rosenheim-Cops

Bis jetzt kannte ich Rosenheim nur vom Abfahrtsschild an der Autobahn und den Rosenheim-Cops aus dem Fernsehen. Da das Oktoberfest in Kombination mit einer Messe die Hotelpreise in München gänzlich ruiniert haben, musste ich ein Quartier auswärts finden. Nachdem es mich 2010 nach Starnberg verschlagen hatte, fiel meine Wahl dieses Jahr auf Rosenheim.

Viel Zeit hatte ich vor Ort nicht, aber wenigstens hatte ich einen halben Tag für Sightseeing. Nachdem am Tag zuvor sich Südbayern mit bestem Kaiserwetter präsentierte, war an dem Vormittag in Rosenheim alles grau in grau. Im Hotel deckte ich mich mit dem Kultur- und Freizeitführer der Stadt Roseneheim und nahm auch den dünnen Flyer „Auf den Spuren der Rosenheim-Cops“ mit.

Anstatt aber mit einem festen Plan durch die Stadt zu laufen, streifte ich einfach kreuz und quer umher, denn so groß kann das Stadtzentrum einer 60.000 Einwohner Stadt nicht sein. Da das Hotel sehr zentral gelegen war schaute ich zunächst beim Lokschuppen und dem Rathaus vorbei. Der Lokschuppen war in einigen Episoden zu sehen und das Rathaus ist in der Serie ständig vertreten, da es dort das Polizeipräsidium ist.

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Die Rosenheimer scheinen stolz auf ihre Cops zu sein, denn am Ausgang des Parkhauses hinter dem Lokschuppen ist ein gelbes Ortsschild, das auf den Treffpunkt der Führungen „Auf den Spuren der Rosenheim-Cops“ hinweist. Diese Führung hätte ich auch mitgemacht, aber an einem Freitagvormittag wird sie nicht angeboten, so dass ich sie auf eigene Faust machen durfte.

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Von dort aus ging ich die Fußgängerzone herunter, die leider am Vormittag noch mit lauter Zulieferfahrzeugen zugeparkt war. Dennoch kam ich zum Max-Josef-Platz mit dem Nepomukbrunnen und dem Mittertor. Mit den Riedgärten hatte ich dann drei Stationen der Tour abgelaufen.

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Nun verließ ich die Spuren der Rosenheim-Cops und schlenderte durch den Mangfallpark-Süd und Mangfallpark-Nord, um an der Mündung der Mangfall in den Inn zu landen. Gerade als ich mich dort nierderlassen wollte, um die die Natur zu genießen, begann es dann auch noch zu regnen. Das war es dann mit einem gemütlichen Aufenthalt im Grünen. Dennoch musste ich trotz des Wetters noch die Aussichtsplatform mitnehmen.

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Von dort aus ging es wieder zurück in die Innenstadt und am empfohlenen Wirtshaus „Zum Johann Auer“ vorbei in Richtung Ludwigsplatz/Färberstraße. Viel Zeit hatte ich nicht mehr und auf einer kleinen Runde in die andere Richtung ging durch den Salingarten mit dem Kultur- und Kongresszentrum bis zum Bahnhof und zurück.

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Zwei der neun im Flyer „Auf den Spuren der Rosenheim-Cops“ erwähnten Sehenswürdigkeiten habe ich gesehen und einen positiven Eindruck von der Stadt bekommen. Da die Stadt und der Chiemgau so viel zu bieten hat, wundert es nicht, dass mittlerweile über 270 Folgen der Krimiserie gedreht wurden.

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Bis zum nächsten Mal Rosenheim, aber dann für einen richtigen Urlaub.

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