Daily Lofoten

Mission Lofoten 2020 – Tag 8

Der 8. Tag war Umzugstag zur neuen Unterkunft 63km weiter nordöstlich. Auf die Wohnsituation in der zweiten Woche komme ich später noch einmal zurück.

Direkt an der Unterkunft der ersten Woche war der Abzweig nach Sund. Das Gute ist, dass es sehr nah war und wir vor dem Frühstück einen kurzen Ausflug dorthin gemacht haben.
Auf der Transferfahrt hatten wir kurz zwischen Ramburg und Flakstad angehalten.

Wir hatten Zeit genug und konnten vor dem Nappstraumtunnelen ein zweites Mal an die Strände von Storsandnes und Myrland fahren.

Auf dem Parkplatz an der E10 bei Streda gab es noch eine kurze Pause bevor es wieder in die „Großstadt“ Leknes (um die 3000 Einwohner) ging. In Leknes, dem Regionalzentrum für die Südwestlofoten, waren wir mit dem Flugzeug angekommen.

Aus irgendeinem Grund (vermutlich ein WC) waren wir sogar im Einkaufszentrum Lofotsenetert. Ansonsten hatten wir wie schon bei der Ankunft einen Großeinkauf beim Coop Supermarkt gemacht. Der Supermarkt ist kleiner als der REWE City bei mir um die Ecke, aber war etwas größer und hatte etwas mehr Auswahl als der Coop in Reine.

Zurück zur Unterkunft-/Wohnsituation. Im Laufe des Tages wurde es sehr hektisch. Für die zweite Woche hatten wir über AirBnB eine Wohnung gebucht. Da diese aber nicht genügend Schlafzimmer hatte, damit jeder aus der Gruppe ein eigenes Zimmer hätte haben können, hatten eine Teilnehmerin und ich uns jeweils eine kleine Hütte zur Einzelbelegung in der Nähe der Ferienwohnung bei Lofoten Turistsenter gebucht. Logistisch war es für mich als reiner Mitfahrer kein Problem, woanders zu wohnen, da die Anderen immer bei mir vorbeifahren mussten, um auf die E10 zu kommen.

Warum wurde der Tag hektisch? Der Vermieter der Ferienwohnung hatte das Datum verwechselt und die Ferienwohnung war noch belegt.

Ich war fein raus, aber die Anderen hatten natürlich ein Problem. Der Vermieter kam abends auch noch zu uns gefahren und dann gab es im Restaurantbereich des Lofoten Turistsenters ein Krisengespräch.

Glück im Unglück: Im Lofoten Turistsenter waren die zwei größeren Hütten frei und somit kam unsere 5er-Gruppe dort unter. Sie mussten dort zwei Mal übernachten und waren „Not amused“, denn die Ausstattung dort war deutlich spartanischer als in der ursprünglich gebuchten Ferienwohnung.

Irgendwann hatte ich meine Ohren auf Durchzug geschaltet, wenn nur gemosert wurde und jedes Haar in der Suppe gesucht wurde. Meine Hütte war auch schon in die Jahre gekommen und man hat sehen können, dass in der Hütte vor einiger Zeit das Rauchen noch erlaubt war. In der anderen Einzelhütte war im Vergleich zu meiner Hütte der Bodenbelag erneuert worden. Aber dafür hatte ich meine eigenen vier Wände und nach dem ersten Gedanken „wie soll ich es hier eine Woche“ aushalten, habe ich mich nach 2-3 Tagen dort wohl gefühlt.

Das ist beim Parkplatz Streda und nicht der Lofoten Touristsenter.

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