Kult(o)ur Berlin 2013 – Am Abend

Einst sangen die Gebrüder Blattschuss „Kreuzberger Nächte sind lang“ – auf der anderen Spreeseite in Friedrichshain können sie aber auch lang werden. So richtig lange waren sie allerdings auch nicht, denn tagsüber sollte auch noch Kultur gemacht. An den Imbissbuden neben der S-Bahn Station Warschauer Straße war jeweils beim Weg zurück ins Hotel noch richtig was los und sowohl am Samstag- als auch Sonntagmorgen waren einige auf der Warschauer Straße zu sehen, die offensichtlich die Nacht durchgemacht hatte.

Der Freitagabend begann mit Abendessen im PlusMinusNull und die Wahl des Restaurants schien nicht die Schlechteste gewesen. Die Kritiken im Internet sind zwar nur Mittelmäßig, aber das Essen war gut und lecker. Die Beilagen waren nicht außergewöhnlich, aber das ist Geschackssache und ich mag diese Flummi-Klöße, die ich nur aus Restaurants und Kantine kenne.

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Der Rest des Abends wurde in der Blechbilderbar und den Laden kannte ich noch von meinem Besuch in 2005. Die Bar passt zum Alternativen Stil des RAW-Geländes und ist nicht so steril, sondern wie ein wenig siffig wie manche Musikclubs. Einheimische waren bestimmt auch dort, aber es wurden zahlreiche Fremdsprachen bei den Gästen gesprochen und die Mischung der Gäste war sehr bunt gemischt.

Am Samstagabend war Konzert im Astra Kulturhaus und dort wenn trifft man dort: Einen Mainzer, der auch extra wegen des Konzerts das Wochenende nach Berlin gefahren war. Im Anschluss ging es wie schon am Vortag in die Blechbilderbar.

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Sowohl am Freitag als auch am Samstag wurde auf dem Weg ins Hotel noch ein kleiner Snack bei den Imbissbuden neben der S-Bahn Station Warschauer Straße genommen. Eine Bulette für 1,70 EUR geht immer noch und ist ein guter Nach-Mitternacht-Imbiss. Getränke für die Nacht und den nächsten Morgen wurden am Freitag noch bei Kaisers geholt (von Montag 7 Uhr bis Samstag Mitternacht durchgehend geöffnet) und am Samstag dann bei einem Späti.

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