Stadtspaziergang Bad Kissingen

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Bad Kissingen, Bad Kissingen, … ein unbeschriebenes Blatt für mich. Bis dato kannte ich die Stadt nur daher, dass dort Bekannte oder Verwandte zur Kur waren und natürlich weil der Name aus der Funk- und Radiowerbung bekannt ist. Da ich jetzt für die Abenteuer Allrad in der Stadt war, nutze ich gleich die Gelegenheit, um ein wenig durch die Stadt zu streifen.

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Was hat also Deutschland bekanntester Kurort zu bieten? Da nicht so viel Zeit war, beschränkte ich den Ausflug auf die Innenstadt und auch ohne Stadtplan war ich schnell am Aushängeschild der Stadt, dem Marktplatz mit dem alten Rathaus angekommen. „Schön haben sie es hier“ habe ich mir gedacht und nicht umsonst fuhr Reichskanzler Fürst Otto von Bismarck dort mehrere Male zur Kur hin. Dass er bei seinem ersten Aufenthalt nur knapp einem Anschlag entkommen war, habe ich jetzt erst im Nachhinein gelesen und war deshalb nicht bei der Gedenktafel.

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Die Altstadt ist ziemlich homogen und ich habe nicht viele Bausünden gesehen. Wo ich jetzt nachlese, was ich dort überhaupt gesehen habe, ärgert es mich, dass ich nach dem Staatlichen Kurhausbad nicht weiter in Richtung Fränkische Saale, Luitpoldpark und dem Spielkasino gegangen bin. Stattdessen war ich über den Theaterplatz in Richtung Herz-Jesu-Kirche unterwegs.

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Das Landratsamt als modernen Zweckbau liegt zum Glück am Rande der Marktstraße und somit zur Altstadt. Die Straßenlaternen passen vom Alter her zwar zum Amt, aber nicht zu den historischen Altstadtgebäuden im Hintergrund. Allerdings ist das jetzt auch Gejammere auf hohem Niveau.

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Zum Abschluß des Kurzbesuchs ging es dann doch noch an die Fränkische Saale und zur Schweizerhausbrücke. Die Wege am Ufer mit Palmen laden zum Flanieren ein und bei Kaiserwetter wäre ich noch gerne länger geblieben.

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Auch wenn die Stadt nur knapp über 20.000 Einwohner hat, hätte ich doch schon wie bereits geschrieben, einige Dinge noch gesehen. Deshalb muss ich mich das nächste Mal besser vorbereiten, auch wenn ich erst am Vorabend über das Ausflugsziel informiert werden. Zumindest gibt es noch genügend Gründe dort noch einmal hinzufahren, da es nicht allzu weit weg ist.

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Auf dem Heimweg ging es noch kurz zur Burgruine Schönrain und obwohl unten am Main haufenweise Radfahrer und Inlineskater unterwegs waren, war kein Mensch an der Ruine. Außerdem war sie gar nicht so einfach zu finden, da ich nirgends einen Wegweiser finden konnte.

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